Bei der Kammerwahl im November 2021 wählten 1333 Bäuerinnen und Bauern den Weg der Liste „UBV Kärnten – Liste Heimo Urbas“. Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Liste war, dass die Wirtschaftlichkeit der bäuerlichen Betriebe (egal ob 5 ha Betrieb oder 100 ha Betrieb) gesichert sein muss. Nach nun fünfmonatiger interessanter Kammerarbeit kommt der erste Durchblick über den internen Ablauf, die Geldflüsse und die Ziele der Kammerführung. Der erste interessante Einblick war die Vorlage des Rechnungsvoranschlages für 2022. Es mögen die Zahlen und die Aufstellungen absolut ok sein, aber die Wirtschaftsweise entspricht keinesfalls meinen und unseren Vorstellungen.

Bei den aktuellen GAP Berechnungen erklärt man ganz schön, dass Kärnten bei der AZ ein plus von 0,9 Millionen Euro hat. Bei genauerem Nachfragen stellen ca. 9.000 Betriebe einen Antrag auf AZ Förderung. Das ergibt tatsächlich ein lächerliches Plus von ca. 96 Euro je Betrieb und Jahr. Also von Inflationsanpassung, welche ja nur die Kaufkraft erhalten soll, keine Rede!

An die Landwirtschaftskammer Österreich erfolgen jährliche Zahlungen von ca. 530.000 Euro. Diese Zahlungen erfolgen mit einer jährlichen Indexanpassung von plus 1,4 Prozent. Ein Leistungsbericht der LK Österreich ist nicht vorhanden.

Das Schloss Krastowitz soll, trotz eines jährlichen Abgangs von ca. 500.000 Euro, umgebaut werden. Daraus erklären sich viele Aktivitäten der Berufsvertretung – die Einheitswerterhöhung konnte gar nicht abgelehnt werden, denn die höhere Kammerumlage wird dringend zum Ausgleich des jährlichen Abgangs benötigt.

Den vollständigen Bericht dazu lesen Sie in der März-Ausgabe auf Seite 5.

Bauernzeitung Ausgabe März 2022 (88 Downloads)