Landwirtschaftliches Einkommen: Österreich hinkt der EU hinterher

Ein Blick in den Grünen Bericht zeigt: Das durchschnittliche Einkommen der land- und forst-wirtschaftlichen Betriebe in Österreich ist in den vergangenen 15 Jahren lediglich um 9 % gestiegen – das sind durchschnittlich nur rund 0,6 % pro Jahr. Europaweit hingegen sind die Einkommen in der Landwirtschaft im selben Zeitraum um rund 70 % gestiegen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 4,7 %.

In allen Ländern der Europäischen Union – mit Ausnahme Österreichs – vertreten unabhängige Bauernverbände die Interessen der Landwirte. In Österreich hingegen beansprucht eine parteipolitisch organisierte Vereinigung (BB) für sich, die Interessen der Bauern zu vertreten.

Auch bei den Ausgaben für Lebensmittel liegt Österreich im EU-Vergleich unter dem Durchschnitt. Die Österreicher geben weniger als 10 % ihrer gesamten Konsumausgaben für Lebensmittel aus. Laut Eurostat lag der Anteil im Jahr 2019 bei lediglich 9,7 %, während der EU-Durchschnitt 13,0 % betrug.
Die Zahlen sprechen für sich: Das ist das Ergebnis.