Liste Heimo Urbas LK Wahl

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Unsere Landwirtschaft braucht keine parteipolitischen Vorgaben. Sie braucht eine unabhängige und wirtschaftlich handelnde Berufsvertretung, die klare Entscheidungen trifft und die Interessen der Bäuerinnen und Bauern konsequent vertritt. Die Realität auf unseren Höfen ist eindeutig: Die Kosten steigen, die Produktpreise schwanken und die Ausgleichszahlungen verlieren durch die Inflation an Wert. Wir fordern deshalb eine Verdoppelung der AMA-Zahlungen um zusätzliche 1,7 Milliarden Euro. Pflichtschulungen und immer neue Vorgaben in Programmen wie ÖPUL und UBB dürfen nicht zum Selbstzweck werden. Bürokratie und Förderprogramme dürfen nicht zum Beschäftigungs- und Finanzierungssystem für die Verwaltung werden. Die Kammer kassiert in etwa 170.000 Euro an Pflichtschulungsbeiträgen. Beim Wolf und beim Rotwild braucht es endlich Taten statt jahrelanger Diskussionen. Kärnten ist Siedlungsraum, Tourismusland und Weidegebiet. Wir brauchen wolfsfreie Zonen, funktionierende Entnahmeregelungen und wirksame Maßnahmen gegen Wildschäden. Auch die Tierkörperentsorgungsbeiträge müssen abgeschafft werden. Die Belastung der Doppelversicherung für Nebenerwerbsbauern lässt sich durch nichts rechtfertigen. Das Einheitswertsystem muss reformiert und mit den SV-Beiträgen neu gedacht werden. Unsere Forderung: Keine SVS-Pflicht bis 10.000 Euro Einheitswert. Bei Errichtung von Stromleitungen oder anderen öffentlichen Projekten (Straßen etc.) ist bei Grundinanspruchnahme (Enteignung) laut OGH die Wertminderung der gesamten Parzelle festzustellen und zu entschädigen!