Stopp der bauernfeindlichen Politik

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Geschätzte bäuerliche Familien,

am 25. Jänner 2026 findet die Landwirtschaftskammerwahl in der Steiermark statt. Dabei wird das Bauernparlament für die nächsten fünf Jahre gewählt. Diese Wahl ist besonders wichtig, denn die aktuelle Agrarpolitik bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Bauern.

Freihandelsabkommen wie MERCOSUR oder mit der Ukraine sowie die EU-Entwaldungsverordnung nehmen unseren Betrieben jede Zukunftsperspektive. Statt echter Lösungen ersticken wir in Bürokratie und Auflagen. Während in Südamerika täglich tausende Hektar Regenwald verschwinden, werden heimische Bauern schikaniert – obwohl unsere Wälder wachsen. Das ist eine Agrarpolitik gegen uns.

Diese Abkommen treffen nicht nur die Landwirtschaft, sondern die gesamte Gesellschaft. In Österreich geben täglich neun Bauernhöfe auf. Arbeitsplätze, Traditionen und Kulturlandschaft gehen verloren. Es darf keine faulen Kompromisse mehr geben – es braucht ein klares NEIN.

Auch Nebenerwerbsbauern werden benachteiligt: Trotz Einzahlungen ins System verlieren sie bei Überschreiten der Einheitswertgrenze den Anspruch auf Arbeitslosengeld. Diese Grenze muss fallen.

Unsere derzeitige Vertretung beschwichtigt nur und sagt in Brüssel Ja, zuhause Nein. Das ist keine Politik mit Rückgrat. Der UBV will das ändern.

Wenn du eine andere Agrarpolitik willst, setze bei der LK-Wahl am 25. Jänner 2026 ein klares Zeichen. Unterstütze den UBV – mit deiner Stimme, als Mitglied oder Kandidat. Wir sind keine Partei, sondern eine Bewegung von Bauern für Bauern.

Herzliche Grüße
Rudi Gutjahr
UBV Landesobmann