Preisverfall stoppen
Preisverfall in der Landwirtschaft stoppen
Nach Getreide, Milch und Kartoffeln befinden sich nun auch die Rindfleischpreise im Sinkflug. Innerhalb eines Monats ist der Preis um rund zwei Euro gefallen. Vor wenigen Wochen galt Rindfleisch noch als Mangelware, jetzt spricht man plötzlich von einem Überangebot. Wie die Grafik zeigt, sinken auch die Preise für Schweinefleisch.
Der UBV kritisiert, dass Interessensvertretungen, Agrar-Landesräte und die zuständigen Minister dazu schweigen. Gleichzeitig bleiben übertriebene Kontrollen und bürokratische Belastungen für die landwirtschaftlichen Betriebe weiterhin aufrecht. Offenbar haben sich jene Parteien durchgesetzt, die ständig niedrigere Lebensmittelpreise fordern – nicht nur bei der Butter.
Der Österreichische Unabhängige Bauernverband (UBV) fordert daher rasche Maßnahmen, um den Preisverfall zu stoppen. Denn während die Erzeugerpreise sinken, steigen die Kosten für Betriebsmittel in der Landwirtschaft laufend weiter an.


