Forderung: Agrarstrom und -spritspreise
UBV Steiermark Obmann Rudi Gutjahr fordert von der Bundesregierung die Einführung eines eigenen Agrarstromtarifs sowie echter Agrarspritpreise für die Produktion auf Wiese, Feld und im Forst. Ziel sei es, die österreichische Land- und Forstwirtschaft in Wettbewerbsfragen ebenso intensiv zu unterstützen wie die heimische Industrie.
Gutjahr begrüßt grundsätzlich die aktuellen Überlegungen der Regierung, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie – etwa im Energiebereich – zu stärken. Diese Maßnahmen müssten jedoch auch für die Land- und Forstwirtschaft gelten. In den vergangenen Wochen sei der Eindruck entstanden, dass vor allem Beamte mit einem Lohnplus von fünf Milliarden Euro in den Jahren 2024/2025 sowie die Industrie umfassend unterstützt würden, oft auf Kosten der Landwirtschaft. Für bäuerliche Betriebe gebe es hingegen vor allem zusätzliche Auflagen.
Die Stärkung des Industriestandortes Österreich sei richtig, betont Gutjahr, doch dürfe dabei der Agrarstandort nicht vernachlässigt werden. Es sei nicht akzeptabel, die Land- und Forstwirtschaft bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen als unbedeutenden Sektor zu behandeln. Auch sie brauche faire Rahmenbedingungen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
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