Vollversammlung LK STMK

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Den Bauern geht es ökonomisch Monat für Monat schlechter.
Die Standesvertretung hat Monat für Monat keine Antworten.

Es ist leider ein Trauerspiel. Die Mehrheitsfraktion Bauernbund klammert sich wie ein Ertrinkender an die GAP, die das Hauptübel für die extrem schlechte ökonomische Bilanz für die Bauern darstellt. Anstatt einen Neuanfang umgehend zu starten, hängt die GAP wie ein Betonklotz an den Beinen des Bauernstandes und zieht diesen unaufhörlich und gnadenlos in die Tiefe.

Der UBV mit den drei Musketieren Obmann LKR Rudi Gutjahr sowie LKR Florian Taucher und LKR Gerhard Mariacher zeigte bei der Vollversammlung wieder einmal auf, was man sachlich wie fachlich ändern sollte, und hat dazu wieder 7 Anträge mit Lösungsvorschlägen eingebracht.

Der Hauptpunkt aus Sicht des UBV ist es, dass wir eine zweite GAP – eine Art „Alpen GAP“ benötigen. Die aktuelle GAP ist ausschließlich auf die Interessen von Konzernen und die größten Agrarstrukturen ausgerichtet – auf einen Markt getrimmt, der auf Anliegen und Herausforderungen wie die Alpen- und Bergregionen oder sonstige benachteiligte Regionen keine Rücksicht nimmt. Daher sind unsere Betriebe seit 30 Jahren auf der Verliererstraße.

Das hat man deutlich bei der Vollversammlung zum Ausdruck gebracht.

Die UBV-Anträge gibt es zu folgenden Themen:

  • Es brauchte eine GAP für die Alpenregionen – eine zweite GAP
  • Landwirtschaftsstrategie Österreich – Vorbild Industriestrategie
  • Agrardiesel & Agrarstrom für die Landwirtschaft
  • Kosten Rückerstattung zur Mehrwertsteuer Senkung bei Lebensmittel
  • Wassernutzungsrecht für die Erzeugung von Lebensmittel
  • Förderung von Wasserzisternen & Nutzung von Hochwasserbauten
  • Abschaffung der doppelten Krankenversicherung für Nebenerwerb
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