TGD-Beiträge

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Verständlicher Unmut kurz erklärt
Kommentar von LK-Rat Wolfgang Werner Neubacher-Kremeier 
2026 führt der Tiergesundheitsdienst OÖ verpflichtende Beiträge für Landwirte und Tierärzte ein. Grund sind sinkende öffentliche Mittel. Die Finanzierung soll breiter abgesichert werden. Tierhalter zahlen je nach Betriebsgröße, Tierärzte leisten ebenfalls gestaffelte Beiträge, bei jährlicher Erhöhung. Ziel ist, Leistungen wie Beratung und Diagnostik langfristig zu sichern. Die Einführung des TGD-OÖ erfolgte über Gremien der Interessenvertretungen ohne offene Debatten mit der Basis. Diese Gremien müssten auch einen finanziellen Beitrag leisten und nicht nur fordern. Ein geschichtlicher Vergleich zeigt ein bekanntes Spannungsfeld: Bei der Boston Tea Party 1773 protestierten Kolonisten gegen Steuern ohne Mitsprache. Auch heute stellen immer noch neue Abgaben die Frage nach Transparenz und Beteiligung. Da jetzt ein Geschäftsführerwechsel ansteht, wäre es eine Chance und Möglichkeit im TGD zur Veränderung und Verbesserung im Sinne der Tierhalter. Prinzip: „Keine Beiträge ohne Mitsprache“