Nicht katastrophal?
Kommentar von LK-Rat Ing. Paul Pree
…noch könne man die Lage bewältigen! Minus 14 Cent netto bei Milch. Minus 20 Prozent beim Stier. Einen Schweinefleischpreis, der aus dem „Tal-Zyklus“ nicht mehr herauskommen will und einen im dritten Jahr in Folge defizitär wirtschaftenden Ackerbau als „noch nicht katastrophal“ zu bezeichnen, ist in Anbetracht derart gestiegener Produktionskosten dreist! Es ist höchste Zeit, die Gehälter, Bezüge und Entschädigungen der führenden Kammermitarbeiter um mindestens 20 Prozent zu kürzen und die Entwicklung dieser, zukünftig an die Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft zu koppeln. Wie mir scheint, braucht es die persönliche Betroffenheit, das Gefühl, mit uns in einem Boot zu sitzen, um sich wirklich mit Überzeugung für unsere Interessen einzusetzen! Doch anstatt dessen, versucht man nun die Bäuerinnen und Bauern auch noch in „Rechts“ und „Links“ zu spalten, ganz nach dem Motto „Divide et impera“ (Teile und herrsche!). Ihr wollt Veränderung, dann müsst ihr im Jänner 2027 Veränderung wählen!


