Dürrehilfspaket für OÖ Landwirtschaft

UBV fordert rasches Dürrehilfspaket für Oberösterreichs Landwirtschaft

Die außergewöhnliche Trockenheit bringt viele landwirtschaftliche Betriebe in Oberösterreich an ihre finanzielle Belastungsgrenze. Deshalb braucht es jetzt konkrete finanzielle Unterstützung aus dem Katastrophenfonds des Landes – und nicht bloß Ankündigungen. Der Unabhängige Bauernverband (UBV) fordert daher die ÖVP-FPÖ-Landesregierung sowie die zuständige Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger auf, umgehend ein Sonderhilfspaket für die betroffenen Betriebe zu schnüren.

Die Schadensabdeckung durch die Hagelversicherung reicht nicht aus, obwohl durch die Landwirte bereits hohe Versicherungsprämien bezahlt wurden. Auch eine reine Futterbörse wird die wirtschaftlichen Folgen der Dürre nicht bewältigen können.

Da praktisch alle landwirtschaftlichen Betriebe von der Trockenheit betroffen sind, schlägt der UBV als faire, rasch umsetzbare und unbürokratische Maßnahme die Übernahme der SVS-Beiträge für zwei Quartale vor.

Wenn eine Kartellstrafe in Höhe von 32 Millionen Euro für ein landeseigenes Unternehmen wie die Energie AG finanziell verkraftbar ist, sollte es ebenso möglich sein, die erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit sicherzustellen.

Der Unabhängige Bauernverband appelliert daher an alle im oberösterreichischen Landtag und in der Landwirtschaftskammer vertretenen politischen Fraktionen, dieses Hilfspaket gemeinsam zu unterstützen und rasch zu beschließen.