Bauernzeitungen 2019

  • Bauernzeitung Oktober 2019
    3 Mrd. Euro mehr als Ausgleich notwendig
    Obwohl unsere Preise schon am Boden sind, gibt es eine politische Einigung der EU mit den Mercosur-Staaten, Autos gegen Rindfleisch, Geflügel und Zucker zu handeln, weil sich die Wirtschaft Milliardengewinne erhofft. Während andere um gut bezahlte Posten feilschen, hat der UBV 2017 in der LK den Antrag gestellt, dass die Regierung vor Abschluss dieses Handelsabkommens die notwendigen Finanzmittel als Ausgleich für den Preisverfall sicherstellt. Doch alle Kammerräte des BB stimmten dagegen. Der BB bezeichnet die Abschaffung der notwendigen Tier- und Rübenprämien sowie die Erhöhung der SVB-Beiträge als gerecht und lehnt eine Tierwohlprämie von 300 Euro ab. Frankreich hat höhere Ausgleichszahlungen für Bauern in Milliardenhöhe mit der EU verhandelt. Auf Grund des Landwirtschaftsgesetzes steht uns Bauern dieser Ausgleich zu. Es wird Zeit, dass der UBV in der LK eine Mehrheit bekommt!

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  • Bauernzeitung Juni 2019
    Landwirtschaft neu denken und handeln
    Wir stehen als Branche am Scheideweg: neue Wege für neue Perspektiven oder Zusperren. Nachdem wir nicht zusperren wollen, brauchen wir neue Wege. UBV-Vizepräsident LKR Johann Herbst und der Unternehmer Josef Kaltenegger – beide aus der Steiermark – haben sich über die Zukunft der Landwirtschaft sowie zur neuen GAP 2021-2027 Gedanken gemacht und ein völlig neues Programm erarbeitet. Am UBV-Bundesverbandstag wurde es beschlossen und an Präsident Josef Moosbrugger sowie die damals amtierende Ministerin Elisabeth Köstinger übergeben. Es ist ein Programm, das bäuerlichen Betrieben das Überleben garantieren soll – durch die Honorierung
    ihrer Produktionsleistungen sowie ihrer Leistungen in den Bereichen Ökologie, naturnahe Tierhaltung, Landschaftsschutz und Pflege der Kulturlandschaft. Es ist ein Programm, das klar sagt, was wir Bauern brauchen, um überleben zu können. Das Programm orientiert sich an den ökonomischen Notwendigkeiten eines Betriebes. Unser Leitgedanke ist: „Landwirtschaft neu denken und handeln = ökosozial leben“. Die Notwendigkeit eines neuen Weges braucht es auch für unsere Partner in den vor- und nachgelagerten Bereichen. Wir laden euch ein, unseren neuen Modellansatz zu diskutieren.

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  • Bauernzeitung März 2019
    Landwirtschaft neu denken und gestalten – ökosozial leben!
    Für eine neue GAP braucht es konkrete Verbesserungsvorschläge und politische Forderungen. Der UBV legt ein umfangreiches Papier zur Diskussion vor.
    In der EU wird derzeit intensiv über die „nächste Gemeinsame EU Agrarpolitik“ (GAP) verhandelt. Aus der Sicht des Unabhängigen Bauernverbandes (UBV) ist die GAP in der aktuellen Form den Bauern nicht mehr weiter zumutbar. Der UBV hat aus seiner Sicht zusammengefasst, warum es so nicht mehr weiter gehen kann. Gleichzeitig legt der UBV konkrete Vorschläge und Forderungen für eine Neugestaltung der GAP zur Diskussion auf den Tisch. Das Ziel der vorgeschlagenen Lösungen ist eine massive Verbesserung der Einkommen für die Land- und Forstwirtschaft. Wir wollen ermutigende Perspektiven für die Bauern schaffen. Ausreden gelten nicht mehr.
    Der Grundansatz lautet:
    o Was ist ein (1) ha bewirtschaftetes Kulturland wert?
    o Wie bekommen wir faire Spielregeln am Mark und damit ökonomisch sinnvolle Produktpreise?

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