Im Jahre 2009 drohte Österreich seitens der EU eine Strafzahlung von 64 Mio. Euro. Der damalige Landwirtschaftsminister Berlakovich vermutete die Schuldigen bei den Almbauern, die sich durch überhöhte Flächenangaben unrechtmäßige Förderungen erschlichen hätten.

UBV Mitglied und betroffener Almbauer Johann Fuchs aus Unken weist nach, dass die erhobenen Vorwürfe allesamt nicht zutreffen, rechnungstechnisch gar nicht zutreffen können. Die AMA-Rückforderungen von 2005-2014 sind daher unrechtmäßig. Erst 2015 hat die Flächengröße eine Wirkung auf die Förderhöhe. Bis 2014 stand die Summe der Einheitlichen Betriebsprämie bereits vorher fest (abgeleitet aus den Tierprämien ohne Flächenbezug), die Fläche wurde lediglich beitragsneutral beigezogen.

Johann Fuchs hat in Zusammenarbeit mit Konfliktforscher Franz Rohrmoser eine mehrseitige Dokumentation Aufklärungsschrift Almflächenstreit (6 Downloads) zum Thema erstellt.

Bildquelle: RainerSturm/pixelio.de