Willkommen auf der Homepage des

Österreichischen Unabhängigen Bauernverbandes

 

DIE BAUERNORGANISATION

Unabhängig - Kritisch - Berufsständisch



 

Aktuelles aus den Medien

Pressemitteilungen


Die unheimliche Macht von Monsanto: Abtrünniger Bauer drakonisch bestraft

Wer in der Landwirtschaft nicht nach den Regeln von Monsanto spielt, muss zahlen. Ein amerikanisches Höchstgericht hat einen Bauern zu einer drakonischen Strafe verurteilt. Der Bauer hatte Saatgut von Monsanto mit einem anderen Saatgut vermischt. Das Urteil hat richtungsweisende Bedeutung.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/14/die-unheimliche-macht-von-monsanto-abtruenniger-bauer-drakonisch-bestraft/


Am 25. Mai versammeln sich Aktivisten weltweit, um gemeinsam gegen Monsanto zu protestieren.

Weshalb demonstrieren wir?

  • Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Monsantos genetisch veränderten Lebensmitteln zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden wie Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen führt.
  • Vor kurzem wurde vom U.S. Kongress und Präsident Barack Obama ein Gesetz verabschiedet, welches es Monsanto ermöglicht, sich über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatgutes hinwegzusetzen.
  • Die FDA (Food and Drug Administration), zuständig für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA, besteht aus einem Grossteil aus ehemaligen Monsanto Führungskräften. Wir sehen dies als einen höchst bedenklichen Interessenkonflikt, welcher auch das Fehlen staatlich finanzierter Studien zu Langzeiteffekten von genetisch veränderten Lebensmitteln erklärt.
  • Monsanto profitiert schon viel zu lange von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft. Während Kleinbauern und Bio-Betriebe um ihr Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches genetisch modifiziertes Saatgut und den gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant.
  • Monsantos genetisch modifiziertes Saatgut bedroht unser Ökosystem massiv. Studien zeigen klare Zusammenhänge zwischen von Monsanto verwendeten “Neonikotinoiden Pestiziden” und dem weltweiten Bienensterben und dem Kollaps von ganzen Bienenvölkern.


Was schlagen wir also vor?

  • Boykottierung sämtlicher Firmen, welche Eigentum von Monsanto sind oder die Monsantos genetisch modifizierte Nahrungsmittel verwenden.
  • Die Deklaration von genetisch modifiziertem Saatgut in sämtlichen Lebensmitteln.
  • Die relevanten Punkte im “Monsanto Protection Act” müssen für ungültig erklärt werden.
  • Wir fordern weitere wissenschaftlichen Studien zu gesundheitlichen Folgen von GMOs.
  • Monsantos Führungskräfte sowiei Politiker, welche Monsanto unterstützen, müssen durch direkte Kommunikation, Graswurzel-Journalismus, soziale Medien etc. zur Verantwortung gezogen werde
  • Die Öffentlichkeit muss weiterhin über die geheimen Machenschaften des Konzerns informiert werden.
  • Mit diesen Forderungen und Vorschlägen gehen wir auf die Strasse, um ein Zeichen zu setzen, dass wir Monsantos kriminelles und ungerechtes Gebaren nicht weiter hinnehmen werden.


Keine Vetternwirtschaft. Wir wollen dein Gift nicht, Monsanto!

http://www.march-against-monsanto.com/p/informationen-auf-deutsch.html


Unterstützung Petition Almbauern!

(Link Folgen)

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00204/index.shtml

 



Bauernaufstand in Linz

 

 

Zahlreiche Landwirte demonstrierten heute, Freitag, vor der Landwirtschaftskammer in Linz. Dort feierte Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich unter anderem mit Landeshauptmann Josef Pühringer das 80-jährige Bestehen der Kammer.

Gar nicht zum Feiern war den Demonstranten zu Mute, sie machten ihrem immer größer werdenen Unmut Luft. "Die großen Skandale passieren bei den Großkonzernen und wir müssen dafür die Last tragen. Eine Schweinerei", war Milchbauer Erwin Turmfahrt erbost. Praxisfremde Bürokratie, Fleisch und Milchpreise wie vor 40 Jahren, waren Hauptargumente der Demonstranten. "Wir möchten einfach Danke sagen, für die Belastungen und Mitbesteuerung", sagte Thomas Morteschläger ironisch. Ein anderer, Landwirt Albert Brandstetter, zeigte sich von "denen da oben" enttäuscht. "Unsere eigene Interessenvertretung arbeitet gegen uns. Wir fühlen uns verlassen."
Eine von nur zwei Frauen bei der Demonstration war Renate Traxler, die zwar keine Bäuerin mehr ist, aber auch ihrem Unmut Luft machte. "Es wird nicht anerkannt, was wir eigentlich machen. Das kanns nicht sein." Auch Leo Steinbichler von der IG Fleisch war unter den Demonstraten. "Früher hat man für einen Liter Milch einen Kasten Bier bekommen, heute braucht es 15 Liter, das passt nicht." Auch er fühlt sich hintergangen. "Millionen ausländischer Schweine werden durch Missbrauch zu österreichischen gemacht. Eine polnische Sau muss auch als solche gekennzeichnet werden."

Eher unbeeindruckt zeigten sich die Politiker. Landeshauptmann Pühringer stieg kurz aus, um den Demonstranten mitzuteilen, dass er in drei Minuten in der Kammer sein müsse und sie ihm dafür bitte den Weg ebnen sollten. Minister Berlakovich wartete bei verschlossenem Fenster, bis ihm die Polizei den Weg frei machte. "Ich hätte ihm gerne persönlich meine Meinung gesagt. Aber der Minister dreht nicht mal das Fenster runter", war Erwin Thurmfahrt enttäuscht.


oewapixel

01. März 2013 

 

Rebellengruppen kämpfen gemeinsam

 

Foto © Ulla Patz

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Aktion gemeinsamer Bauern: Josef Hinteregger, Martina Knöbl, Hans Herbst, Walter Schmid Foto © Ulla Patz

GRAZ. Neue Besteuerungsregeln, weniger Geld aus Brüssel, wachsender wirtschaftlicher Druck: Viele Bauern werfen das Handtuch - unter denen, die weitermachen, wächst der Unmut.

Zuletzt richtete er sich verstärkt gegen die eigenen Interessensvertreter in Landwirtschaftskammer und Bauernbund. Wie berichtet, haben sich in mehreren steirischen Regionen Allianzen gebildet, die sich als Gegengewicht zur mächtigen Kammer verstehen.

Drei von ihnen machen jetzt gemeinsame Sache. Der im Ennstal schon seit mehreren Jahren aktive Unabhängige Bauernverband (UBV) rückt mit der oststeirischen Aktion Gemeinsamer Bauern und dem Grünweißen Agrar- und Umweltclub aus dem Murtal zusammen. In der Aktion Gemeinsamer Bauern sammeln sich vorwiegend Obstbauern, die mit den neuen Steuervorschriften unzufrieden sind.

"Die neue Pauschalierung ist inakzeptabel, jetzt kämpfen wir gemeinsam für eine Änderung", sagt UBV-Obmann Johann Ilsinger. Ähnlich argumentiert Hans Herbst, Sprecher der rebellischen Obstbauern: "Wir lassen uns nicht mehr auseinanderdividieren oder gegeneinander ausspielen, wir müssen zusammenhalten."

Denn auch sie fürchten um die Zukunft des Bauernstandes. Also kämpfen sie: Am Freitag gibt es die dritte Diskussion (Mehrzweckhalle Sinabelkirchen, 19 Uhr), bei der die Agrarsprecher aller Parlamentsparteien plus einem Vertreter vom Team Stronach am Podiums sitzen sollen. Sie sollen dem Publikum erzählen, welche Antworten ihre Parteien auf die im Dezember gestellten Forderungen der Bauern - Pauschalierung nach alter Regelung, Förderung des Arbeitsplatzes anstelle der Fläche, Kompensation der verringerten Ausgleichszahlungen, etc. - haben.

"Im August machen wir die nächste Diskussion, da wollen wir es von den Parteien schriftlich, was sie den Bauern nach der Nationalratswahl im Herbst anbieten", sagt Herbst. Seine Gruppe führte inzwischen Gespräche mit Nationalratsabgeordneten verschiedener Parteien. "Diese Gespräche waren gut, unsere Argumente sind angekommen", sagt Herbst.


ubv

Erstaunlich, wie Pferdefleisch zu Rindfleisch wird. Bauern, von AMA-Kontrollen penibelst durchleuchtet, wundern sich, wie das passiert. Minimale Fehler bei Tiermeldungen, Rechenfehler bei Düngerberechnung, von Kühen vertretenes Grünland am Wasserplatz, am falschen Tag umgebrochene Winterbegrünung, nicht als Futterfläche anerkanntes Grünland unter Bäumen und Sträuchern........führt zu Rückforderung enormer Höhe, womöglich über die ganze Förderperiode. Weiterlesen



Keplinger

„Während Frankreich die Mutterkuhprämie weiter beibehält, herrschte trübe Stimmung beim Mutterkuhtag am 11.Jänner 2013 in Oberösterreich, weil diese Ausgleichszahlung in Österreich abgeschafft werden soll.“ Dies erklärt Karl Keplinger, Präsident des Unabhängigen Bauernverbandes und selbst Mutterkuhhalter, als Reaktion auf die Meldung „Fachtagung: Perspektiven und Herausforderungen in der Mutterkuhhaltung" auf dieser Homepage vom 14. Jänner 2013. Weiterlesen



Pressemitteilung

Zur Aussendung von LWK-Präsident Reisecker!

Sehr geehrte Damen und Herrn von OÖN, Krone

In der heutigen Ausgabe Ihrer Zeitung steht ein Bericht, wonach die Bauern 2012 "Höchstpreise" und  pro Mastschwein 21,--€ Deckungsbeitrag gehabt hätten !

Tatsächlich war es ein "NEGATIVER DB" !!!

Im beiligenden Präsidentenbericht ist zu lesen, daß Futterkosten 2011 bei 72,--€ lagen.

lm Präsidentenebbericht  2012 standen überhaupt KEINE Futterkosten !

laut LWK sind angeblich aktuell 80,--€ Futterkosten. (bei 96 kg Gewicht im Schnitt aller VLV Lieferanten - meine letzen Schweine hatten 105 kg und damit waren auch die Futterkosten um ca. 15 % höher).

In der Kammerzeitung "der Bauer" stand letzte Woche, daß sich der höhere Sojaschrotpreis alleine mit PLUS 10,--€ pro Schwein auswirkte

weiters rechnete Schlederer 2011 NUR 10 Cent pro kg Maispreis bei 30 % H²O - tatsächlich kostet Mais 20-21 Cent und dies sind bei ca. 300 kg Naßmais weitere 30,--€ zusätzliche Futterkosten

72+10+30 = 112.--€ Futterkosten - dies ergibt aktuell dann einen Negativen Deckungsbeitrag von ca. 20,--€ und KEINEN Positiven !!!!!

Wenn man berücksichtigt, daß die ersten 8 Monate 2012 noch die Maisernte von 2011 (mit realistischen 16,-- Cent/kg - und NiCHT 10 Cent wie "Preis Schleuderer" rechnet ) verfüttert wurden, dann ergibt dies Futterkosten den Durchnitt im Jahr 2012 von 103,-- € pro Schwein und damit einen "NEGATIVEN" Deckungsbeitrag von ca. 10,--€ pro Mastschwein !!

Bei der in der Landwirtschaft üblichen Berechnung des Deckungsbeitrages sind noch KEINE Fixkosten (Stallbau, Silobau, Güllegrubenbau, Fütterungsanlage, Feuerversicherung,....) berücksichtigt.

in der VOLLKOSTENRECHNUNG ist daher der Verlust pro Schwein im Jahr 2012 tatsächlich bei ca. 40,-- € !!!

ES IST BEWEISBAR, daß die von der LWK und Reisecker veröffentlichten Zahlen NICHT stimmen !!!

 

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Wurm

Unabhängiger Bauernverband OÖ.               30.1.2013


Pressemitteilung

Frankreichs sozialistische Regierung hält an der Mutterkuhprämie auch in der nächsten Förderperiode 2014-2020 fest!

 

Während  Frankreich die Mutterkuhprämie weiter beibehält,  herrschte trübe Stimmung beim Mutterkuhtag am 11.Jänner 2013 in Oberösterreich, weil der Bauernbund die Abschaffung  diese  Ausgleichszahlung fordert.

Durch besserer Mineralstoffversorgung und Fruchtbarkeitsoptimierung (wie vom Bauernbund empfohlen) kann der Verlust der Mutterkuhprämie nicht ausgeglichen werden.  Anträge  des Unabhängige Bauernverband über die Aufrechterhaltung dieser Ausgleichszahlung  in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer O.Ö. wurden immer vom ÖVP-Bauernbund und FPÖ-Bauern abgelehnt.

Die Behauptung des Bauernbundes, dass es einen Beschluss für die Abschaffung der Mutterkuhprämie gibt, wird vom SPÖ-Agrarverhandler Bundesrat Zehetner widerlegt,  da es noch kein einziges Gespräch zu diesem Thema gegeben hat.

Befremdend  ist, dass vom Bauernbund der Geschäftsführer der Rinderbörse Ing. Rogl, der sich noch mehr Bürokratie für die Bauern vorstellen kann, als Vertreter Mutterkuhhalter nominiert wurde, er aber  noch keine einzige Mutterkuh gehalten hat.

UBV-Landwirtschaftskammerrat Karl Keplinger fordert  einen  aktiven  Mutterkuhhalter als Vertreter  z.B. den Fleischrinderzüchterobmann Hans Hasch.

50 000 Mutterkuhbetriebe in Österreich stehen vor den Ruin, wenn diese Ausgleichszahlung gestrichen wird, da  auch am Rindfleischmarkt keine steigenden Preise zu erwarten sind.

Da alle Bemühungen mit den Vertretern des ÖVP-Bauernbundes die Mutterkuhprämie aufrechtzuerhalten gescheitert sind,  wird sich der Präsident des Unabhängigen Bauernverbandes LKR Karl Keplinger an Bundeskanzler Werner Faymann wenden,  und Ihn ersuchen diese Ausgleichszahlung so wie sein Französischer Kollege aufrechtzuerhalten.

 

Unabhängiger Bauernverband 15.1.2013


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Forderungen des UBV nach 2014

einstimmig beschlossen am Landesverbandstag O.Ö. 2011

  • Ø  eine Betriebsprämie (Regionalprämie)von mindestens

            400 Euro/ha

  • Ø  keine Modulation
  • Ø  Abschaffung der zusätzlichen nationalen Auflagen und Kontrollen
  • Ø  Reduzierung der Bürokratie um 50 Prozent
  • Ø  Eine Grundvermessung wie in Bayern (einmalige Vermessung, die von der EU anerkannt wird)
  • Ø  eine Bergbauernförderung
  • Ø  Mutterkuh,Schaf und Ziegenprämie
  • Ø  Zeitgerechte Auszahlung der Prämien (Oktober)
  • Ø  ein Investitionsprogramm
  • Ø  ein Öpul ohne Schikanen (keine Düngeraufzeichnungen!)
  • Ø  bessere rechtliche Stellung gegenüber der AMA (nach ABGB)
  • Ø  einen Nutztierhaltezuschlag: ab 5RGVE € 2500,- bis 100RGVE  €25000.-  
  • Ø  dient als Abgeltung für entkoppelte Tier-, Milch- und Schlachtprämien, sowie des erhöhten Arbeitsaufwandes
  • alle Ausgleichszahlungen müssen Inflationsbereinigt werden

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Einheitswert-Reform steht: Pauschalierungsgrenze sinkt auf 75.000 €

 

Die Verhandler von SPÖ, Gassner und ÖVP, Auer, haben heute eine Einigung in Sachen Einheitswert erzielt.

"Größere und viehstarke Betriebe werden ab 2014 steuerliche Aufzeichnungen führen müssen. Neu ist, dass bei der Berechnung des Einheitswertes die Betriebsprämien mitberücksichtigt werden. Bis dato wurde mit dem Einheitswert die nahezu reine Bodenbewertung abgebildet. Der Hektarhöchstsatz beträgt 2.400 €. Das erklärt Bauernbund-Präsident Auer zu den zwischen ÖVP und SPÖ vereinbarten Eckpunkten über die Reform der Einheitswerte, die im heutigen Ministerrat beschlossen wurden.

Das Einheitswertsystem ist ein zentraler Baustein für die Zukunftssicherung bäuerlicher Betriebe in Österreich", berichteten heute die politischen Chefverhandler Jakob Auer (ÖVP) und Kurt Gaßner (SPÖ). Auch in Zukunft werde für die überwiegende Mehrzahl der Bauern das landwirtschaftliche Einkommen auf Basis der Einheitswerte pauschal ermittelt.

Pauschalierungsgrenze auf 75.000 € gesenkt

Das Ergebnis bringt eine Neugewichtung der Einheitswertkomponenten (Bodenklimazahl, Betriebsprämien, Zuschläge für Viehhaltung) und eine Absenkung der Pauschalierungsgrenzen für die Voll- und Teilpauschalierung. Konkret wird die Steuerpauschalierungsgrenze von bisher 100.000 auf 75.000 € gesenkt. Erst Ende 2010 war diese Grenze vom damaligen Landwirtschaftsminister Josef Pröll von 65.500 auf 100.000 € angehoben worden. Der Gewinnermittlungssatz wurde mit 42 % fixiert. Eine Teilpauschalierung ist für Betrieb zwischen 75.000 und 130.000 € Einheitswert möglich.

Konsens zwischen Chefverhandlern

"Die Modernisierung des Systems war längst überfällig. Jetzt ist uns gemeinsam ein wichtiger Konsens gelungen. Der heutige Ministerratsbeschluss ist ein wichtiger Schritt zum neuen Bewertungsgesetz", betonten Auer und Gaßner unisono. "Ohne die Verhandlungs- und Paktfähigkeit des Koalitionspartners wäre eine Reform und damit diese für die Bäuerinnen und Bauern wichtige Weichenstellung nicht gelungen", fand Auer anerkennende Worte für SPÖ-Chefverhandler Gaßner.

Reform muss bis Ende 2012 stehen

Ohne Neuanpassung hätte für diese landwirtschaftlichen Belange ab 2014 als Basis der Verkehrswert gegolten. "Das hätte den Tod für zigtausende Betriebe bedeutet“, stellten Bauernbund-Präsident Auer und SP-Agrarsprecher Gaßner fest. Umso wichtiger sei es, dass das Gesetz im Parlament beschlossen wird. Damit die Hauptfeststellung rechtzeitig bis 01. Jänner 2014 durchgeführt werden kann, muss die Reform bis Ende 2012 stehen.

16.10.2012

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Pressemitteilung

 

Verfassungsgerichts-Klage gegen Steuerpauschalierung wurde vom Verfassungsgerichtshof (VfGH) abgewiesen!

Der Unsicherheitsfaktor in der Debatte um landwirtschaftliche Einheitswerte ist vom Tisch,  freut sich der Präsident des  Österreichischen Unabhängige Bauernverband O.Ö. Landwirtschaftskammerrat Karl Keplinger.

Landwirtschaftskammerrat Karl Keplinger fordern daher eine Senkung der landwirtschaftlichen Einheitswerte, da die bäuerlichen Betriebe seit Jahren keinen Reinertrag erwirtschaften. ( Grundlage der Besteuerung ist das 18 Fache des Reinertrages).

Wien, 12. Oktober 2012 (aiz.info).

 

 

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Volksabstimmung 2013

Der Unabhängige Bauernverband O.Ö. fordert in ihrer Vorstandssitzung am 12.9.2012 Präsident Reisecker auf, die einseitigen parteipolitischen Berichte in der LWK-Kammerzeitung der Bauer zum Thema Bundesherr zu unterlassen.

Der UBV verlangt vielmehr, dass zukünftig ALLE (potentiellen) Hofnachfolger und Bewirtschafter von Bauernhöfen zur Sicherung der Lebensmittelerzeugung für die Österr. Bevölkerung, von der Wehrpflicht befreit werden können.

Nur eine Befreiung von Wehr-und Zivildienst, z.B. des Landesobmannes des O.Ö.ÖVP-Bauernbundes sei ungerecht und unfair! (Bericht Kronenzeitung).


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8.8.2012

Leaderprojekte werden mit Bauerngeld finanziert!

 

Entschieden weist der Unabhängige Bauernverband die Kritik jener zurück die behaupten das Leaderprojekte überwiegend den Bauern zugute kommen. Bei der letzten Förderperiode wurden z.B. das Umweltprogramm (ÖPUL)  zugunsten von Leader gekürzt.

Gemeinden, Wirtschaft, Kultur und Kammern sind die Hauptprofiteure dieser Förderung.

Wir fordern das nur jene Gelder die in den Bauernhäuser ankommen, als Bauerngelder bezeichnet werden.

 



ORF-Radio 27.Juli 2012

Der Unabhängige Bauernverband protestiert gegen den Preiskampf des Lebensmittelhandels auf dem Rücken der Milchbauern.

Hält aber fest :  LWK-Präsident Reisecker hat alle Vorschläge zur Stabilisierung des Milchmarktes in der Vollversammlung der LWK am 28.6.2012 mit seiner Bauernbundfraktion abgelehnt.

Als Genossenschaftsanwalt hat er bereits am Weltmilchtag die Milchpreissenkungen der Molkereien widerspruchslos hingenommen, und damit eine Vorleistung  für die Preissenkung in den Supermärkten erbracht.

Der  jetzige Protest des Präsidenten  ist daher unglaubwürdig und eine Alibiaktion.

Wir laden Präsident Reisecker ein  gemeinsam  die Vorschläge des UBV umzusetzen.


UBV-Antrag

 

an die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich

Donnerstag den 28. Juni 2012

 

   Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert Landwirtschaftsminister  Dipl. Ing Nikolaus Berlakovich auf, in der nächsten Förderperiode 2014-2020, bei der Maßnahme „Greening“ die Landschaftselemente,( Feldraine, Böschungen, Feuchtflächen Obstbaumreihen, Feld und Ufergehölze, Hecken, Kleingewässer, Quellfluren, Steinblöcke, Steinmauern, Terrassenmauern, Streuobstwiesen, Trockenrasen und Moore)

 für den geforderten Anteil Stilllegung im Acker anzurechnen.

 

Begründung:

Die Sonderrichtlinie des BMLFUW für das Österreichisch Programm zur Förderung einer umweltgerechten extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft ÖPUL 2007 definiert und benennt die Landschaftselemente in Anhang F für die Maßnahmen Bio und UBAG wie sie inunserem Antrag aufgezählt sind und weder zerstört noch entfernt werden dürfen. Die INVEKOS GIS Verordnung vom 12.10.2011 §4 Abs.3 zählt die Landschaftselemente gemäß Artikel 34 Abs, 3 der Verordnung (EG) Nr.1122/2009 zur Referenzparzelle. Artikrl 34Abs.3 der EG VO 1122 lautet:

Alle Landschaftselemente, die in den in Anhang II der VO (EG) Nr 73/2009 genannten Rechtsakten genannt oder Bestandteil des in Artikel  6 und Anhang III derselben Verordnung bezeichneten guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands sein können, sind Teil der GESAMTFLÄCHE der landwirtschaftlichen Parzelle, Artikel 6 der EG VO 73/2009 verlangt von den Mitgliedsstaaten, dass alle Flächen, insbesondere diejenigen, die nicht mehr für die Erzeugung genutzt werden, in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand erhalten bleiben, und verlangt in Anhang IV unter der Rubrik Gegenstand die Vermeidung der Zerstörung von Lebensräumen als Standard keine Beseitigung  von Landschaftselementen.

Die Erhaltung von Landschaftselementen und damit von Lebensräumen erfordern erhebliche Anstrengungen der Landwirte, sind ertragsmäßig bereits  stillgelegte Flächen, werden von der AMA als nicht förderfähig beurteilt und müssen als erbrachte Vorleistung im GAP Programm als stillgelegte Flächen gewertet werden.

Obwohl  dieser  Antrag  vielen Landwirten helfen würde, hat der Bauernbundlandwirtschaftskammerrat  Josef Kogler  aus  dem Bezirk  Gmunden mit Freude  gefordert,  dagegen zustimmen.

Antrag vom Bauernbund abgelehnt!



 

NÖM senkt per Anfang Mai 2012 den Erzeugermilchpreis um 1,5 Cent auf 32,52 Cent je kg netto. 


Zahlen zu den Förderungen der Rinderzüchter,

 

1-10 Stück entspricht á 60.-€ - 600.-€

10-20 Stück entspricht á 40.-€ - 400.-€

20-30 Stück entspricht á 20.-€ - 200.-€     = 1200.-€

 Streichung der Nationalen Prämie - Aktuell werden ausbezahlt für die ersten 10 -á29,40.- , 10-20- á 19,11.- , 20-30- á14,11.- = 626.-€

 

Ein kleiner Unterschied zu den 720.000.-


Dacian Ciolos

Europäische Landwirte müssen auch in diesem Jahr nicht mit einer außerplanmäßigen Kürzung der Direktzahlungen rechnen. Wie der Sprecher von EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Ciolos auf Anfrage bestätigte, wird die Auslösung der sogenannten Finanzdisziplin auch im Haushaltsjahr 2013 nicht für notwendig Weiterlesen

www.top agrar Österreich

 

 



Bauernstammtisch -

Pressebericht tips Melk NÖ Woche 10 2012


Die Tücken des Sparpakets

 

Wenn zuerst das Sparpaket von der Agrarpolitik freundlich durchgewunken wurde, von erträglichen Belastungen und Beiträgen gesprochen wurde, zeigt sich jetzt welche Belastungswelle da auf die Bauern zukommen kann

Wirtschaftsminister Mitterlehner kündigt im Standard für 2016 die Anpassung der Einheitswerte an reale Marktwerte an.

Wenn dies auch für landwirtschaftliche Nutzflächen gemeint ist, verweisen wir darauf, dass landwirtschaftlicher Grund- und Boden nicht gehandelt, sondern genutzt wird- somit stellt zu Recht der landwirtschaftliche Einheitswert einen Ertragswert dar.

Laut Gesetz (BewG§32) ist der Einheitswert das 18 fache des Reinertrages, den der Betrieb seiner wirtschaftlichen Bestimmung gemäß, im Durchschnitt der Jahre nachhaltig erbringen kann.

Dabei ist davon auszugehen, dass der Betrieb unter gewöhnlichen Verhältnissen, ordnungsmäßig und mit entlohnten, fremden Arbeitskräften bewirtschaftet wird.

 

Zuerst die Pensionsversicherungsbeiträge anzuheben, den Grundsteuermessbetrag von 400 auf 700% zu erhöhen und dann die Grundlage dieser Berechnungen den Einheitswert an den Verkehrswert anzugleichen bedeutet das AUS für die bäuerliche Landwirtschaft, da schon jetzt in kaum einer Sparte kostendeckend produziert werden kann!

 

Marianne Helm, Obfrau UBV NÖ

21.2.2012

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