DIE BAUERNORGANISATION
für aktive Bauern und Grundbesitzer
Unabhängig - Berufsständisch
Österreichischer Unabhängiger Bauernverband
Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ)
Anders   als   Wirtschaftskammer   und   Arbeiterkammer, die   Körperschaften   öffentlichen   Rechts   sind,   ist   die LKÖ      nur      ein     Verein      mit      11      Mitgliedern,      9 Kammerpräsidenten        und        2        Vertretern        des Raiffeisensektors.   Opposition   ist   in   diesem   Gremium nicht     vorgesehen.     Obwohl     ein     viele     Millionen schweres   Budget   vorhanden   ist,   erfahren   die   Bauern   - ja   nicht   einmal   die   Kammerräte   -   vom   Ergebnis   ihrer Sitzungen.    Sogar    die    Kontrolle    über    die    Finanzen übernehmen   sie   selber   (normal   ist   es   undenkbar   dass Präsident    und    Kontrolle    von    der    gleichen    Fraktion sind).     Es     wäre     höchst     an     der     Zeit,     dass     eine Opposition   in   Form   eines   Vertreters   jener   Fraktionen die             in             mindestens             zwei             Landes Landwirtschaftskammern    vertreten    sind,    zugelassen werden.
KOMMENTARE
KR Karl Keplinger im Bauer zum Kommentar
KR Johann Größpötzl im Bauer zum Kommentar
KR Elfi Hemetsberger im Bauer zum Kommentar
KR Hannes Winklehner im Bauer zum Kommentar
KR Klaus Wimmesberger im Bauer zum Kommentar
Aktuelles
UBV braucht Mehrheiten!!!
Erst wenn der UBV eine Mehrheit hat, wird es eine wesentliche Verbesserung im Vertretungssystem der Bäuerinnen, Bauern und der Grundbesitzer geben. Wir wissen bereits eine Mehrheit unter den aktiven Bauern hinter uns (Umfrage 2016).
Im Gespräch mit ORF-Redakteur Gernot Ecker fordert KR Keplinger Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Bauernschaft durch Preisverfall und Dürre.
Interview mit  KR Karl Keplinger zur dramatischen Sitution der Bauernschaft
ordnet sich keiner Partei unter, was aber nicht heißt, dass die Mitglieder keiner Partei angehören dürfen. Es geht nur darum, dass niemand Ratschläge von einer Partei im agrarpolitischen Bereich braucht. Wir machen keine Politik für Parteien sondern ausschließlich für unsere Bauern! Nur eine Überwindung des derzeitigen Bauernvertretungssystems, wo fast alles einer einzigen Partei untergeordnet ist, kann der Situation der Bauern und der Landwirtschaft insgesamt zu einem neuen Aufschwung verhelfen.
Der UBV
Anträge des UBV an die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich Mittwoch, den 15. März 2017   Die Vollversammlung fordert die Bundesregierung auf, die Vorschläge von EU Haushaltskommissar Oettinger zur Kürzung und Umverteilung der Agrargelder abzulehnen. Aufgrund der jahrelangen Einkommensverluste in der Land- und Forstwirtschaft wäre eine neuerliche Kürzung des EU-Agrarbudgets für eine zunehmende Zahl bäuerlicher Familienbetriebe der Todesstoß. UBV, FP, SP und Grün dafür, Bauernbund dagegen Bericht herunterladen Aus dem Wirtschftsblatt   Die Vollversammlung fordert die OÖ Landesregierung auf, dafür zu sorgen, die Almen und Weiden von Wölfen frei zu halten. UBV, FP dafür, alle anderen dagegen   Die Vollversammlung fordert alle im OÖ Landtag vertretenen Parteien auf, eine Landwirtschaftskammerreform einzuleiten. UBV, FP dafür, alle anderen dagegen   Die Vollversammlung fordert die Bundesregierung und den Nationalrat auf, die im Jahre 1989 eingeführte Verschlechterung für die bäuerlichen Hofübernehmer dadurch rückgängig zu machen, dass auch bäuerliche Nebenbetriebsteile, wie z.B. die Vermietung von Gebäudeteilen, vom Verlassenschaftsgericht nach dem Grundsatz des Wohlbestehenkönnens  des Anerben zu bewerten sind, und nicht wie jetzt mit dem Verkehrswert. Der 2. Absatz im § 11 des Anerbengesetzes, der diese Verschlechterung gebracht hat, und wie erwähnt erst 1989 eingefügt wurde, ist wieder zu streichen. Diese Wiederherstellung des ursprünglichen Gesetzestextes ändert nichts an der Verfassungsmäßigkeit des Anerbengesetzes.“ UBV dafür, alle anderen dagegen Die Vollversammlung fordert die Bundesregierung und den Nationalrat auf, die 10%-Toleranzgrenze im Bundestierschutzgesetz nach 2020 unbefristet weiterzuführen. Dasselbe soll für die Anbindehaltung gelten. UBV dafür, alle anderen dagegen   Die Vollversammlung fordert den Finanzminister und den Nationalrat auf, die forstliche Einheitswertgrenze auf 22.000 € anzuheben. Die Ausgabenpauschalen in der Teilpauschalierung für die jeweiligen Bringungslagen sind ebenfalls anzuheben. UBV, FP dafür, alle anderen dagegen   Die Vollversammlung fordert die Bundesregierung und den Nationalrat auf, die Mindestbeiträge der bäuerlichen Sozialversicherung bei tatsächlicher Einkommensermittlung (3.393,- €) auf das Niveau der gewerblichen Wirtschaft (2.108,- €) anzugleichen. UBV, FP dafür, alle anderen dagegen   Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert die Parteien des Nationalrates ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne, NEOS und Team Stronach auf, dem CETA-Abkommen nicht zuzustimmen. UBV,FP und Grün dafür, alle anderen dagegen
Kein Milch-Vertrag, Bio-Bauer sperrt zu
Keinen Liefervertrag mit einer Molkerei haben Gabriela und Martin Kurzmann seit 1. April 2017.„Wenn wir in absehbarer Zeit keinen Liefervertrag für unsere Milch zu fairen Bedingungen bekommen, müssen wir unseren Vollerwerb-Betrieb zusperren“, sagt Biobauer Martin Kurzmann.Damit die Milch nicht vor dem Haus entsorgt werden muss,  holt in einem „Notprogramm“…      Zum Artikel
Einheitswert NEU
WICHTIG bei Erhalt des Einheitswertbescheides Falls Einspruch erhoben werden soll, ist es sinnvoll innerhalb von acht Tagen beim zuständigen Finanzamt ... die Zusendung und Bekanntgabe des regionalen Vergleichbetriebes sowie die Zusendung und Bekanntgabe der Berechnungsgrundlage, die zum Einheitswert führten, anzufordern. (Link zum Formular) Diese zugesendeten Daten dienen als aussagekräftige Grundlage für einen eventuellen Einspruch! Zum Artikel Vorschlag der 9 LK-Präsidenten zur Erhöhung des Einheitswertes.
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Reform der Landwirtschaftskammer O.Ö.
Vor   den   Wahlen   2015   (LWK   u.   LT)   haben   lautstark   FPÖ,   Grüne   und SPÖ eine Reform der Landwirtschaftskammer O.Ö. gefordert. Bei   der   Vollversammlung   am   16.März   2016   haben   die   Kammerräte des     Unabhängigen     Bauernverbandes     die     Einsparung     der     15 Bezirksbauernkammerobmänner    vom    O.Ö.    Landtag    verlangt.    Die Einsparung   würde   ca.   3   Millionen   Euro   in   einer   Funktionsperiode bedeuten. Die      Bezirksbauernkammerobleute      sind      kein      beschließendes Gremium,    haben    laut    eigenen    Aussagen    kein    Rederecht    in    der Kammer    und    sind    in    der    Regel    Bauernbundbezirksobleute,    also Parteifunktionäre.    Die    noch    verbleibenden    Aufgaben    (Sprechtage) könnten aus Sicht des UBV die gewählten Kammerräte übernehmen. Zur    Verwunderung    stimmten    alle    parteiabhängigen    Kammerräte, auch    jene,    die    vor    den    Wahlen    Einsparungen    und    Reformen verlangten   wie   FPÖ,   SPÖ   und   Grüne,   gegen   den   Antrag   des   UBV. Es   kann   nicht   sein,   dass   es   in   Zukunft   8   Bezirksbauernkammern und 15 Obmänner gibt!!!
ÖR   Karl   Keplinger   vom UBV       bedankte       sich beim             scheidenden Landeshauptmann Dr.   Josef   Pühringer   mit einer     Uhr     für     seinen Einsatz           für           die bäuerlichen    Betriebe    in OÖ.
In   den   meisten   europäischen   Ländern   werden   die   Bauern von     parteiunabhängigen     Verbänden     vertreten.Nur     in Österreich        beherrscht        noch        immer        ein        total parteiabhängiger    Bauernbund    alle    Kammern.    Und    es gibt   noch   immer   Bauern,   die   allen   Ernstes   glauben,   ohne diesen   wäre   es   noch   schlimmer!   Vor   kurzen   sprach   der Politikwissenschaftler    Wolfgang    Merckel    im    Ö1    -    er stellte    fest,    dass    in    Österreich    die    Parteien    fast    alle Verbände   beherrschen.   Auf   der   einen   Seite   sollen   Parteien und   die   Regierung   stehen,   auf   der   anderen   Seite   müssen sich      parteiunabhängige      Verbände            und      Kammern positionieren.        Nur        so        kann        eine        Vertretung funktionieren.Deshalb   erzielen   die   Bauern   in   West-   und Nordeuropa   mit   ihren   parteiunabhängigen   Verbänden   oft mehr als das doppelte Einkommen als in Österreich
Parteipolitische Bauern-politik ist am Ende
Beim scheidenden Landeshauptmann.
Jagdgesetz, Änderung zum Nachteil der Bauern? LANDWIRTSCHAFTLICHES WOCHENBLATT  11.Nov.2016 Heft 45 Artikel von Ing. Franz Schachinger.
Finanzminister Schelling wirft den Bauern in seiner Antwort auf unsere Resolution bezüglich Agrardiesel unter anderm vor:Teilweise illegal Heizöl zu verwenden- ein ungeheuerlicher Vorwurf, den wir uns nicht gefallen lassen. Eine Frechheit. Voriges Jahr wurde beschlossen, daß die Fraktionsobmänner alle Antwortschreiben von den Resolutionsempfängern erhalten.Jetzt heißt es,die Fraktionsobmänner müssen unterschreiben,daß sie den Inhalt der Antwort nicht verwenden und nicht an die Bauern weitengeben. Solch haarsträubende Aussagen eines Ministers dürfen den Landwirten nicht verheimlicht werden - alle sollten wissen, was sie vom Finanzminister halten können. Als einzige Fraktion in der Vollversammlung lässt sich der UBV diesen Maulkorberlaß nicht bieten- dafür haben uns die Bauern nicht gewählt!!! Wieder ein Beweis , daß die Parteibauernorganistionen (VP-Bauernbund, Freih.Bauern,SP-Bauern, Grüne Bäuerinnen-u.Bauern) nie konsequent hinter den Interessen ihrer Berufsgruppe stehen können. Nur ein unabhängiger Bauernverband,wie in allen Ländern Europas kann das!!!
Bayrischer Löwe für ÖR Karl Keplinger
Zur   gelungenen   Ökonomieratsfeier      durfte   UBV   Landesobmann   ÖR Karl     Keplinger     am     24.     März     2017     in     Piberschlag     zahlreiche prominente   Gäste   begrüßen:   Den   Vize-Präsidenten   des   Bayrischen Bauernverbandes   DI   Günther   Felßner,   von   der   O.Ö.   Landesregierung     LR    Max    Hiegelsberger,    NR    Leo    Steinbichler,    von    der    Gemeinde Ahorn        Vizebürgermeister        Josef        Stumptner,        von        der Landwirtschaftskammer   O.Ö.   Vize   Karl   Grabmayr,   Kammerdirektor Mag.    Fritz    Pernkopf    sein    Stellv.    Mag.    Karl    Dietachmair    und Bezirksbauernkammersekretär     Ing.     Heribert     Schlechtl,     von     der Österreichischen   Rinderbörse   Geschäftsführer   Ing.   Rudolf   Rogl   und Reinhold   Stemp.   Landesjägermeister   Sepp   Brandmayr   und         Beamte des   Außenministeriums,   der   Justiz   und   der   Landessanitätsdirektion, Raiffeisenorganisation      sowie      Vertreter      der      Agrarpresse.      Die Kammerräte    Graf    Dominik    Revertera,    Franz    Kepplinger,    Rudolf Mitterbucher,      Alois      Affenzeller,      Alois      Ganglmaier,      Hannes Winklehner,    Elfriede    Hemetsberger    und    ÖR    Hans    Großpötzl,    der durch das Programm führte. Zum Artikel    Zur Gallerie
v.l. ÖR Großpötzl, LR Hiegelsberger, Vize Grabmayr, Vize-Präsident Felßner, ÖR Keplinger, LJM Brandmayr